CampNanoWriMo gewonnen

Im Juli hatte ich mir vorgenommen, während des CampNanoWriMo 20.000 Wörter zu schreiben. Zum einen wollte ich wieder ins regelmäßige Schreiben reinkommen, zum anderen macht es einfach Spaß, Teil einer großen, weltweiten Gemeinschaft von Schreiberlingen zu sein, die alle gemeinsam an ihren Texten arbeiten.

Es hat tatsächlich ganz wunderbar geklappt und ich darf mich stolz NaNoWriMo Gewinnerin nennen. Mein Ziel war, jeden Tag (mindestens) 1000 Wörter zu schreiben (Montag bis Freitag) und am Wochenende ist frei. Das ist ein guter Schreibrhythmus, der für mich prima funktioniert. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

Mein aktuelles Schreib-Projekt, Schottischer Honig, ist auf ca. 70.000 Wörter ausgelegt. Nach Abschluss des CampNaNoWriMo bin ich bei ca. 43.000 gelandet. Es fehlt also noch ein wenig.

Weil ich gerade so schön in Schwung bin, mache ich einfach weiter. Die Webseite des NaNoWriMo darf man nämlich auch außerhalb der offiziellen Veranstaltungen nutzen. Und ich finde es sehr motivierend, jeden Tag meine Wortanzahl einzutragen und zuzusehen, wie meine kleine Kurve langsam aber stetig wächst.

Meine Geschichte macht mir gerade viel Spaß. Nikki plant nämlich, eine kleine alte Buchhandlung wieder zum Leben zu erwecken, und ich tauche mit ihr so richtig in alles ein.

Also dann, weiter geht’s!

😀

Liebe gewinnt – Interview mit dem dotbooks Verlag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Frau Arden, in Ihrem Roman gibt es zahlreiche hinreißend-skurrile Figuren. Hand aufs Herz: Wer ist Ihr Liebling?

Pippa Arden: »Oh, das ist schwer. Natürlich liebe ich Felix und Franzi, mein (zuerst) verhindertes Liebespaar. Und dann sind da noch Viktor, der Freizeit-Transvestit, Shakti, die leidenschaftliche Tantra-Lehrerin, und ihre resolute Tochter Luna. Aber darüber hinaus liebe ich vor allem Franzis Oma Elfie. Die Ratschläge, die sie Franzi gibt, sind dieselben, die ich damals von meiner eigenen, sehr geliebten und echt berlinerischen Oma bekommen habe (›Kopp hoch, wenn der Hals ooch dreckig is!‹). Ansonsten mag ich auch Franzis Findelkinder sehr: Der Kater John Wayne und der Hund Popcorn. Beide sind mir beim Schreiben so ans Herz gewachsen, dass ich sie in meinem ›richtigen‹ Leben tatsächlich vermisst habe.«

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Protagonistin Franzi – und was nicht?

Pippa Arden: »In jeder Figur steckt natürlich auch immer ein wenig von der Autorin. Ich teile auf alle Fälle Franzis Leidenschaft fürs Kochen und für den Genuss. Leider (manchmal) auch ihren fatalen Hang zu den falschen Männern. Ersteres habe ich immer noch, letzteres hat sich zum Glück gebessert. Sollte ich allerdings, wie Franzi, einen attraktiven Gentleman im Park auf einer Bank finden, der kein Wort spricht und keine Schuhe trägt, dann – wer weiß – würde ich ihn vielleicht auch mit nach Hause nehmen.

Genau wie Franzi, die von ihrem Exfreund einen kleinen Whiskyladen „hinterlassen bekommt“, habe ich auch Whisky früher überhaupt nicht gemocht. So lange, bis ein unendlich geduldiger, sehr süßer Engländer (mit schottischen Wurzeln) mir beibrachte, dass – und vor allem wie – man ihn genießen kann (ganz ähnlich wie im Buch). Seitdem habe ich immer eine Flasche schottischen Single Malt zu Hause. Nur das Kaminfeuer fehlt noch.«

Was begeistert Sie am Schreiben von Liebesgeschichten?

Pippa Arden: »An dieser Stelle möchte ich Franzis Oma Elfie zitieren: ›Die Liebe is een Feuerzeug, det Herz, det is der Zunder, und fällt een kleenet Fünkchen rin, so brennt der janze Plunder.‹ Ich schreibe gerne über die Liebe, weil sie aus unserem Leben etwas ganz Besonderes macht. Aber was mich vor allem interessiert ist, wie und warum zwei Menschen zueinander finden. Gegensätze ziehen sich an? Gleich und gleich gesellt sich gern? Und warum weiß man manchmal nicht, was eigentlich gut für einen ist und was man wirklich braucht? In meinen Romanen darf es dabei gerne haarsträubende Verwicklungen geben, und eine ordentliche Portion Humor gehört unbedingt dazu.«

 

Das Gespräch führte Agnes Ejma aus dem dotbooks-Lektorat.

Unter dem Pseudonym Pippa Arden schreibt die Autorin Carola Wolff, Jahrgang 1962, humorvolle, herzerwärmende Liebesgeschichten. Die Berlinerin ist gelernte Buchhändlerin, hat englische Literatur studiert und erzählt nun leidenschaftlich gern fesselnde Geschichten.

Bei dotbooks veröffentlicht sie DER KLEINE LADEN DER GROSSEN TRÄUME.

DER KLEINE LADEN DER GROSSEN TRÄUME von Pippa Arden – überall erhältlich, wo gute eBooks angeboten werden, und natürlich auch auf unserer WEBSITE, wo das eBook für Sie im Mobi-Format für den Kindle und als ePub für alle anderen Lesegeräte bereitsteht.

Camp NaNoWriMo 2021 – Ich mache mit

Der NaNoWriMo (National Novel Writing Month) findet jedes Jahr im November statt. Online treffen sich Schreiblustige aus aller Welt mit dem einen Ziel: Innerhalb eines Monats ein Buch zu schreiben (bzw. ganz genau: 50.000 Wörter). Geht das überhaupt?

Ja, mit der richtigen Vorbereitung kann das durchaus klappen. Und vor allem: es macht Spaß und ist ungemein motivierend, Teil einer so großen Schreibgemeinschaft zu sein.

Im April und Juli findet die etwas entspanntere Variante statt: das Camp NaNoWriMo. Hier kann man sich sein Ziel selber setzen, z.B. etwas überarbeiten, plotten, Kurzgeschichten schreiben. Was auch immer man möchte.

Ich werde den Schwung und die Gemeinschaft nutzen, um an meinem aktuellen Schreibprojekt Schottischer Honig weiterzuarbeiten. Vorgenommen habe ich mir, insgesamt 20.000 Wörter zu schreiben.

Vor allem möchte ich gerne wieder ins regelmäßige Schreiben hineinfinden. Jeden Tag 1000 Wörter, Samstag und Sonntag frei (schließlich haben wir Sommer, und den möchte ich auch nutzen)

Gerade habe ich mir auf Canva ein Cover selber erstellt. Das wird natürlich nicht das endgültige Buchcover sein (genauso wie sich der Titel noch ändern kann), aber für mich ist es eine Erinnerung an die Atmosphäre und die Welt, in der ich meine Leserinnen entführen möchte.

Also, morgen geht es los. Drückt mir die Daumen. Ich werde regelmäßig berichten, wie es läuft.

Mein aktuelles Schreibprojekt 2021: Schottischer Honig

Sehnsuchtsort Schottland. Und was könnte besser zum Sommer passen, als eine Liebesgeschichte? Sonne, Picknick, Wiese, Gras und ein richtig schöner Schmöker zum Abtauchen.

Das mag ich sehr, aber eine zu Schreiben macht auch Spaß. Und da kommt mir mein aktuelles Schreibprojekt gerade recht. Da packe ich nämlich hemmungslos alles rein, was ich selber gerne in Geschichten lese: die raue Schönheit Schottlands, ein kleines Dorf mit skurrilen Bewohnern, einen emotional verwundeten Helden, eine zielstrebige aber einsame Heldin, einen kleinen Buchladen, einen Hund. Und das Meer natürlich.

Der Arbeitstitel lautet Schottischer Honig, und darum geht es:

Die Berliner Event-Managerin Nikki Peters hat einen Tiefpunkt erreicht. Der prestigeträchtige Job, auf den sie sich gefreut hat, wurde ihr von einer Kollegin vor der Nase weggeschnappt. Das kommt eben davon, wenn man sein Licht zu sehr unter den Scheffel stellte. Und ihr Freund, der Singer-Songwriter Ryan, kann einem attraktiven Groupie nicht widerstehen. Nikki hat das Gefühl, in ihrem Leben nur noch auf der Stelle zu treten. Vielleicht sollte sie sich nur noch auf ihren Beruf konzentrieren, damit endlich mal was vorwärtskam? Vielleicht wäre es eine gute Idee, den ausstehenden Urlaub dazu zu nutzen, den öffentlichkeitsscheuen Krimi-Autor Duncan Fraser zu einem Auftritt in Berlin zu bewegen? Sollte ihr das gelingen, würde sie bei ihrem Boss ungemein punkten können…. Also auf nach Schottland!

Duncan Fraser, der seit dem Unfall-Tod seiner Frau an einer Schreibblockade leidet, stolpert an einem schönen Sommertag an der Küste buchstäblich über eine attraktive junge Frau, die sehr an ihm interessiert zu sein scheint. Er fühlt sich zu ihr hingezogen, aber sie hat ganz offensichtlich Hintergedanken. Noch eine Enttäuschung mehr … Oder doch nicht?

Wie die beiden zusammenkommen, welche Rolle Dinosaurierskelette, ein Hund namens Watson und schottischer Honig dabei spielen, das schreibe ich gerade (mit viel Vergnügen) auf.

Schnipsel und mehr dazu gibt es auf meinem Instagram-Account, folge mir dort gerne. Ich freue mich auf dich.

Mein Motto für 2021: Freude

Kürzlich stolperte ich bei Durchsicht meiner Social-Media-Kanäle über einen Post mit witzigen, schrägen Katzenfotos (mit dem Thema If it fits, I sits) und habe ein paar Mal laut und herzlich lachen müssen.

Das klang ganz merkwürdig in meiner kleinen Bude. Mir wurde klar, wie selten mir das passiert. Laut Lachen. Und ich spürte, wie gut mir das tat, wie es mich erleichterte.

Davon möchte ich mehr in meinem Leben haben, entschied ich. Und deshalb habe ich mir ein Wort/ein Motto für dieses Jahr gesucht: Freude (Joy).

Ich möchte mehr Leichtigkeit in meinen Alltag bringen. Mich weniger nach Außen, sondern mehr nach Innen orientieren. Was macht mir eigentlich Freude und womit möchte ich mehr Zeit verbringen? Und etwas mehr lachen wäre auch wunderbar.

Denn irgendwie ist mir die Freude abhandengekommen.

Das ist natürlich bei der allgemeinen augenblicklichen Weltlage (nicht nur Corona) verständlich, aber die Tendenz dazu habe ich auch schon im letzten Jahr bemerkt.

Ich habe die Freude am Schreiben verloren. Nicht ganz, aber es fällt mir immer schwerer, mich da reinzufühlen, in den Schreibflow zu kommen.

Viel zu groß ist die Schere im Kopf, viel zu laut das Gemecker meines inneren Kritikers (wer soll das denn lesen, wen interessierts, du machst zu viele Fehler, das kauft niemand, nicht, niemals, kein Verlag, kein Leser, bla, bla, bla). Kurzum, wird höchste Zeit, dass dieser Nörgler mal ne Pause macht. Ich werde also nach Möglichkeiten suchen, damit umzugehen.

Mein Motto wird meinen Schreibtisch zieren und mich immer wieder anstupsen. Damit ich mich daran erinnere, nicht alles so ernst, so schwer zu nehmen. Und vor allem mir ganz gezielt Dinge zu suchen, die mir Freude machen.

Es soll mir eine Entscheidungshilfe sein. Wenn zu viele Ideen in meinem Kopf herumschwirren, oder wenn ich verlockende Projekte sehe/angeboten bekomme.

Auch als Gedankenstopp kann ich es einsetzen. Wenn mich die Grübelschleife mal wieder runterzieht.

Kurzum, es soll so etwas wie ein Leitstern sein, an dem ich mich orientieren kann.

Was mir z.B. Freude macht:

  • Malerei (Museumsbesuche, Galerien, aber auch Bilder gucken auf Pinterest)
  • Gedichte lesen (z.B. Mascha Kaleko, Dorothy Parker)
  • einen Künstlertreff mit mir selber abhalten (nach Julia Cameron)
  • Bücher lesen, die in meinem Kopf was anstoßen, die mir neue Welten öffnen, oder die mir ganz einfach Spaß machen
  • auf Phantasiereisen gehen (z.B. mit einer Meditationsapp)
  • mir einen Blumenstrauß kaufen
  • einfach auf einer Bank in der Sonne sitzen
  • Spazieren gehen
  • mal einfach so rumsitzen und nichts tun
  • Stricken

Vor allem aber möchte ich die Freude auch verbreiten. Ich werde also ganz gezielt nach positiven, Mut machenden Nachrichten suchen, und nach kreativen, inspirierenden Dingen (Kunst, Kultur), die ich auf meinen Social Media Kanälen teilen kann.

Denn, frei nach Konfuzius (chinesischer Philosoph): Die Freude ist überall. Es gilt nur, sie zu entdecken.

Bin schon sehr gespannt, wie das klappt.

Und was macht dir Freude?

Meine Schreibziele 2021

Love wins ist das Motto für meine Bücher, meinen Blog und meinen Instagram-Account.

Wie ich schon in meinem Jahresrückblick schrieb:

Weil ich finde, dass gerade jetzt, mehr denn je, die Welt mehr Liebe braucht; mehr Bücher, die Spaß machen, die einem ein schönes, warmes Gefühl im Bauch bescheren. Die einen, wenn man sie zuklappt, mit einem Lächeln auf dem Gesicht in den Alltag entlassen.

Das sind jedenfalls auch gerade meine Lieblingsbücher und deshalb freue mich schon sehr auf meine neuen Projekte. Mehr Herzgeschichten fürs Kopfkino! In diesem Jahr werde ich:

  • meinen aktuellen Liebesroman (Arbeitstitel Wendy Wunderbar) beenden/überarbeiten und veröffentlichen
  • einen neuen, wunderbaren Liebesroman schreiben, so richtig schön was fürs Herz, mit Humor und Verstand (Ich habe gerade mehrere Ideen, z.B. eine mit dem Arbeitstitel Schottischer Honig)
  • viel lesen, und über mein Gelesenes hier berichten: Was ich lese (ja, auch das gehört zu meinen Schreibzielen dazu, denn wer schreiben will, muss lesen 😉 )
  • mich mehr mit Kolleginnen vernetzen (gegenseitige Unterstützung ist Gold wert)
  • mich mehr um das Marketing für Pippa Arden kümmern (denn was nützt es, wenn du schöne Bücher schreibst, die niemand liest, weil keiner weiß, dass es sie gibt?)
  • mehr Gedichte lesen und mindestens eines auswendig lernen (um meinen Wortschatz zu erweitern und vor allem, weil es Spaß macht)
  • mein Motto für dieses Jahr (Freude/Joy) umsetzen (siehe Jahresrückblick)

Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann folge mir doch gerne z.B. auf Instagram, oder abonniere meinen Newsletter (Pippa Arden/Carola Wolff).

Ich freue mich auf dich.

 

Jahresrückblick 2020

Als Autorin schreibe ich in ganz unterschiedlichen Genres und probiere gerne verschiedene aus. Mein Herz gehört der Fantasy, doch ich schreibe auch gerne humorvolle Liebesromane (unter dem Pseudonym Pippa Arden). Aber ich hätte mir nicht träumen lassen, dass das Jahr 2020 sich zu einer kleinen Dystopie entwickeln würde.

Im Internet kursierte ein Zitat aus dem Herrn der Ringe, in dem sich Frodo, der Ringträger, bitterlich bei Gandalf beklagt:

Frodo: „Ich wünschte, all das wäre nie passiert.“

Gandalf: „Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden. Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist.“

Und was habe ich mit meiner Zeit angefangen? In meinem Werkstattbericht/Jahresrückblick 2019 hatte ich mir so einiges für dieses Jahr vorgenommen:

-Jeden ersten Montag im Monat eine Kurzgeschichte zu #phantastischermontag veröffentlichen (erledigt)

-Wieder an der Schreibwerkschau und dem Poetry Slam in der Humboldtbibliothek teilnehmen (fiel leider aus)

-Jede Woche einen Künstlertreff (nach Julia Cameron: Der Weg des Künstlers) mit mir selber verabreden und Spaß haben (die Morgenseiten schreibe ich schon, mehr oder weniger regelmäßig) (hat leider nicht geklappt)

-Einen Roman schreiben (es wurden ein Kurzroman und ein halber Roman…)

-Einen Roman veröffentlichen (hat leider nicht geklappt)

-Fitter/Gesünder werden (ha ha)

-Mehr lachen (und zwar nicht so hämisch wie oben, hat aber nicht geklappt)

Also, wie hat das denn dieses Jahr nun tatsächlich ausgesehen?

Aus der Schreibwerkstatt

Phantastischer Montag

Die Idee entstand bei einem Treffen des Berliner PAN Stammtisches (hier die Geschichte dazu).  Und wir haben es durchgezogen. Ein Jahr lang jeden Montag jeweils eine neue phantastische Geschichte  von Alexa Pukall, Maike Stein, C.A. Raabe (guckt doch mal auf ihren Seiten vorbei, was sie sonst noch so spannendes machen!). Wir wollten mal ein wenig experimentieren, uns ausprobieren. An unterschiedlichen Themen, mit unterschiedlichen Stilen.  Und es sind ganz wunderbare Sachen dabei herausgekommen. Wir haben die Fragen unserer Katzen beantwortet, waren am Meer, feierten die Walpurgisnacht gebührend und vieles mehr. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sondern war auch ein gutes Schreib/Kreativitätstraining, jeden Monat eine Shortstory abzuliefern. Sehr spannend auch, zu lesen, wie es die anderen dann jeweils umgesetzt haben. Wir planen jetzt, daraus ein Buch (Anthologie) zu machen.

Phantastischer Montag in der Buchkantine

Das Team von #phantastischermontag in der Buchkantine. Von vorne nach hinten Alexa Pukall, Carola Wolff, Christian Raabe und Maike Stein.

Phantastischer Montag
Hier geht es zu den phantastischen Geschichten.

Ein wunderbarer Nebeneffekt: wir sind einander näher gekommen, kennen uns jetzt ein wenig besser (bei Maike wohnt ein Drachen in der Sockenschublade!). Auch wenn unsere Stammtische dieses Jahr via Jitsi und Discord stattfanden, so haben wir uns trotzdem gut unterhalten. Nun lesen wir auch mal gegenseitig unsere Geschichten probe und helfen einander mit einem freundlich-kritischen Blick. Auch neu: dieses Jahr gab es unsere (und meine) erste Online-Lesung mit einigen der schönsten Storys! Es war sehr ungewohnt für mich, nicht vor einem tatsächlich anwesenden Publikum zu lesen, aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

Unser #phantastischermontag findet übrigens auch 2021 wieder statt und das neue Jahr wird musikalisch. Jede(r) von uns nennt ihre/seine drei Lieblingssongs, und die nehmen wir dann als Inspirationsquellen für unsere phantastischen Geschichten. Darauf freue ich mich schon sehr.

Nanowrimo

Zweimal im Jahr toben die Schreiblustigen durchs Internet. Im November, zum Nanowrimo, sollen 50.000 Wörter aufs Papier gebracht werden. Im April darf man sein Ziel frei bestimmen. Letzteres hat diesmal prima geklappt. Ich habe ein neues Projekt mit dem Arbeitstitel Liebe, Tod und Gummibärchen begonnen, und in den Monaten danach fertiggestellt. Im November habe ich immerhin 30.000 Wörter geschafft (und eine tolle Idee gehabt, mehr dazu hier: Der Buchfluch). Aber meine Geschichte hat sich gesperrt. Ich werde sie erst mal ein wenig ruhen lassen.

Camp Nanowrimo

Der Nanowrimo hat einen April Ableger, bei dem man sein Ziel selber bestimmen kann.

Nanowrimo

Meine Nanowrimo-Schreibkurve

Pippa Arden – Herzgeschichten fürs Kopfkino

Seit einiger Zeit veröffentliche ich unter dem Pseudonym Pippa Arden auch Liebesromane. Einfach, um meine Leserinnen und Leser nicht zu verwirren (wer gerne Fantasy liest, steht nicht unbedingt auf Liebesromane, und umgekehrt). Mehr zum Thema Pseudonym und warum ich mich dafür entschieden habe, ist auch hier nachzulesen. Im nächsten Jahr wird ein neues Projekt (Wendy Wunderbar) bei dotbooks erscheinen, ich arbeite gerade daran. Augenblicklich gibt es von Pippa Der kleine Laden großer Träume zu lesen, und wie dieses Buch zu seinem Titel kam, ist eine ganz besonders dolle Geschichte.

Pippa wird mein neuer Schwerpunkt werden. Aber warum ausgerechnet Liebesromane? Weil ich finde, dass gerade jetzt, mehr denn je, die Welt mehr Liebe braucht; mehr Bücher, die Spaß machen, die einem ein schönes, warmes Gefühl im Bauch bescheren. Die einen, wenn man sie zuklappt, mit einem Lächeln auf dem Gesicht in den Alltag entlassen.

Auf Instagram ist Pippa jetzt übrigens auch unterwegs.

Küsse wie funkelnde Sterne

Sonderausgabe zum Jahreswechsel 2020/21

Welttag des Buches

Zum Welttag des Buches gab es im Internet die #behindeverybook Aktion, bei der es darum ging, die Autor*innen sichtbar zu machen, die kreativen Köpfe, die hinter den tollen Geschichten stecken. Da habe ich natürlich gerne mitgemacht und mich hinter meinem Lieblingsbuch versteckt.

Was für ein Jahr …

Carola und Corona

Also, Hände waschen kann ich jetzt richtig gut. Ein paar schöne, witzige Stoffmasken nenne ich mittlerweile auch mein Eigen. Und ich kann es partout nicht nachvollziehen, wenn sich Menschen durch das Tragen einer selbigen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt sehen. Die wilden Verschwörungstheorien über Ursache und Verbreitung von Covid-19, die so kursieren, finde ich als Autorin zwar sehr interessant, aber mit der Realität haben sie nichts gemein. Kurzum, ich halte mich an die geltenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen und warte auf die Impfung.

Ansonsten kann ich mich glücklich schätzen, dass die Pandemie mein Leben rein oberflächlich betrachtet nicht allzu sehr geändert hat. Ich beziehe eine kleine EU-Rente, schreibe überwiegend Zuhause und muss mich weder um Kind noch Mann, Hund oder Katze kümmern/sorgen. Aber genau das ist natürlich auch die Kehrseite der Medaille: Ich lebe allein. Und mit den geltenden Kontaktbeschränkungen ist das mittlerweile auch sehr belastend.

Normalerweise fahre ich jedes Frühjahr zur Buchmesse nach Leipzig und im Herbst gibt es eine Schreibreise mit meinem Writers-Coaching-Kurs nach Zinnowitz. Dazu kommen Auftritte in der Humboldtbibliothek (z.B. die Schreibwerkschau). Und zum Schreiben gehe ich sonst auch mal gerne in ein Café oder in die Bibliothek. Aber das war nun leider alles gestrichen, bzw. ich habe es teilweise selber abgesagt, weil es mir zu riskant schien.

Die Schreibwerkschau

Das Begleitheft zur leider ausgefallenen Schreibwerkschau 2020

Zum Schreiben wechsle ich Zuhause jetzt einfach mal die Tische (vom Schreibtisch zum Küchentisch, oder im Sommer auf dem Balkon) und manchmal höre ich dazu Caféhaus-Musik, komplett mit Besteckklirren, leisen Gesprächen und sanfter Hintergrundmusik (gibt es z.B. hier  auf YouTube). Wenn ich mir dann noch einen frischen Kaffee oder Tee mache, ist es fast, als wäre ich dort.

Arbeitsplatz

Mein Arbeitsplatz

Auf und Ab (die Stimmungsachterbahn)

Jetzt muss ich langsam aufpassen, dass ich mich hier in meiner kleinen Bude nicht allzu sehr einigele und mich am Ende gar nicht mehr raustraue. Vor allem, wenn es so früh dunkel wird, kalt und ungemütlich ist. Der Freund meiner Nichte, ein angehender Feuerwehrmann, berichtete jüngst, dass er mehr Angst- als Coronapatienten im Krankenwagen habe (nein, ich will die Pandemie nicht kleinreden).

Ich versuche, meine Dämonen in Schach zu halten z.B. mit Tagebuch (oder Morgenseiten) schreiben, Meditation (und wenn es nur 10 Minuten am Tag sind) und Spazierengehen. Sehr hilfreich finde ich auch die 7Mind App mit kleinen Meditationen, Glücks-Kursen und Entspannungsreisen.

Außerdem habe ich mir von meinem Hausarzt jetzt ein Antidepressivum verschreiben lassen. Eine kleine Dosis, für den Anfang, um das trübe Gedankenkarussel zum Stoppen zu bringen und Luft und Raum für mich zum Durchatmen zu schaffen. In 2009 wurde bei mir eine Bipolare Erkrankung diagnostiziert und seitdem kämpfe ich mal mehr, mal weniger damit. Was ich gelernt habe: auf mich zu achten, und mir Hilfe zu holen, wenn ich sie brauche (ganz wichtig!).

Carrie Fisher

Mein großes Vorbild im Umgang mit der Krankheit (was Humor und Wärme anbelangt).

Rausgehen ist wichtig. Freunde sind wichtig. Vor einiger Zeit saß ich mit meiner Lieblingsschreibkollegin, Bettina Kerwien, mit Glühwein (und Abstand) auf einer Parkbank am See. Das war wunderbar.

Der große Handaschenklau von Tegel

Es geschah im August, auf dem Rückweg vom Einkaufen. Da hat mir doch glatt jemand meine Handtasche aus meinem Fahrradkorb geklaut. Es war nur eine kurze Strecke vom Supermarkt nach Hause, aber es hat gereicht, mir meinen Tiefpunkt des Jahres zu bescheren. Denn natürlich hatte ich alles da drin: Wohnungsschlüssel, Portemonnaie, Ausweis, Bankkarte, Geld, Handy, Kalender. Den Schreck, den ich verspürte, als ich daheim mein leeres Fahrradkörbchen anstarrte, den werde ich so schnell nicht vergessen. Ja, hätte ich doch … meine Handtasche vorne an den Lenker gehängt, statt sie hinten einfach reinzustellen. Ja, hätte ich doch … Zu spät.

Das Gute: Ich hab meinen besten Freund angerufen (aus meinem Lieblings-Café in Tegel, danke, Budde), der eilte sofort zur Rettung herbei. Und das anschließende große Rumrennen und Telefonieren (Karte sperren!) war zwar lästig, aber es lief alles wie am Schnürchen (zwei Wochen später hatte ich z.B. schon einen neuen Perso).

Der Autorin passiert ja sowieso nix, das sie nicht in eine Geschichte stecken kann. Und das hier habe ich in Langfinger, meinem Beitrag zu #phantastischermontag im Oktober, verarbeitet. Was sicher auch noch irgendwo einfließen wird, ist das Ausgesperrt-Sein aus der eigenen Wohnung, das Gefühl von  Nichtexistenz ohne Perso (ich kam z.B. nicht an mein Konto).

Meine Handtasche hängt jetzt übrigens immer vorne am Lenker.

Money, money, money

Künstler unterstützen war ein großes Thema dieses Jahr und wird es auch bleiben. Welchen Wert haben Musiker, Theatermacher, Kleinkünstler und Schriftsteller für uns? Sind Künstler systemrelevant? Und wie öde wäre unser Leben ohne Filme, Bücher, Musik und Theater? Über den Wert von Büchern und die aktuelle Krise schreibt die großartige Nina George hier sehr prägnant in ihrem Logbuch.

Vom Schreiben leben können ohnehin nur wenige Bestsellerautoren. Und dieses Jahr war es noch schlimmer. Die Buchmessen fanden nicht statt, Buchläden waren teilweise geschlossen, Lesungen fielen aus. Im Internet wurde zum #bücherhamstern aufgerufen, und dem kam ich natürlich gerne nach. Auch auf der Online-Plattform Patreon kann man Künstler direkt unterstützen (ich habe jetzt drei auf meiner Liste).

Auch wenn ich mich hauptsächlich von meiner Rente finanzieren kann, wird es auch für mich knapp. Daher habe mich für Ko-Fi entschieden. Auf Ein Kaffee für Carola könnt ihr nachlesen, warum ich mich über eure Unterstützung freue.

Ko-Fi

Exklusive Kurzgeschichten und Einblicke in neue Projekte

Haushaltsbuch

Mein neues Haushaltsbuch. Auch (gerade) wenige Mäuse wollen gut verwaltet werden.

Und was war sonst noch wichtig?

Inspiration

Die ist immer und überall wichtig. Zum Beispiel spazierengehen am See, den Kopf freipusten lassen. Aber auch:

Podcasts hören. Ich bin ein großer Fan von Raabe&Kampf, da unterhalten sich zwei spannende Frauen über das Leben im allgemeinen und die Keativität im besonderen. Melanie Raabes eigener kleiner Podcast über Kreativität (Keine große Kunst) ist auch eine wunderbare inspirierende Sache. Ebenfalls sehr empfehlenswert: Die Zwei von der Talkstelle (für alle Autor*innen)

Kunst und Kultur. Ich bin tatsächlich in einem Museum spazieren gegangen … via Zoom. Das Barberini in Potsdam hat durch seine Impressionisten-Ausstellung geführt. Das war sogar online beeindruckend.

Bücher. Ich verschlinge sie geradezu. Zwei meiner Highlights in 2020 waren Lily King: Writers&Lovers. und Adrian Tchaikovsky: Kinder der Zeit. Gerade lese ich Melanie Raabes Buch Kreativität, das randvoll gepackt ist mit guten Ideen und Tipps.

Writers Coaching. Mein VHS Kurs, den ich nun schon über 10 Jahre besuche. Wir haben uns zu einer tollen Gruppe von ganz unterschiedlichen Schreibtalenten zusammengerauft, entdecken gemeinsam neue Themen, geben uns gegenseitig Tipps oder machen Veranstaltungen. Dieses Frühjahr hauptsächlich online, aber auch das hat gut funktioniert. Im Herbst bin ich dann allerdings zu den Präsenztreffen nicht mehr hingegangen, es war mir einfach zu unsicher. Hab es sehr vermisst und bin gespannt, wie es im nächsten Jahr weiter geht.

Weiterbildung. Ich habe mir ein Online-Seminar bei einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen geleistet: Maggie Stiefvater. Ihr Kurs Writing with Maggie Stiefvater ist witzig, inspirierend und selbst für alte Hasen noch ein Augenöffner in vieler Hinsicht. Kann ich nur empfehlen.

Schreiben am See

Im Sommer am See um die Ecke schreiben. Fast wie Urlaub.

Familie und Freunde

Mein wunderbarer Bruder schickt mir fast jede Woche eine aufmunternde, wunderbar alberne Postkarte. Lächeln, wenn ich den Briefkasten öffne … immer wieder schön.

Mit meinem Lieblingsmenschen treffe ich mich wöchentlich zum Kochen, bzw. um im Garten zusammenzusitzen. Er holt mich immer wieder aus der Versenkung, wenn ich mal wieder zu verschwinden drohe. Und das Jahr im Garten mitzuerleben, war ebenfalls was ganz besonderes. Es ist nur kleine eine Parzelle im Hof einer Wohnungsbaugenossenschaft, aber was man da alles machen kann… Erstaunlich! Am schönsten fand ich es, als er Rasen gesät hat, und wir dann da sitzen und das Gras wachsen sehen konnten.

Gartenzaun
Über den Gartenzaun schmulen.

Meine beste Freundin und Schreibkollegin ist nur eine Whatsappmessage entfernt: Bettina Kerwien. Wir lesen gegenseitig unsere Romane probe, sind schon mal auf gemeinsamer Schreibreise gewesen und unterstützen uns bei Lesungen (und auch sonst).

Ich danke euch, ihr Lieben. Ohne euch wäre das alles nix.

Ausblick auf 2021

Das kommende Jahr werde ich unter ein Motto stellen. Warum? Um mich daran zu erinnern, was ich eigentlich möchte, wo es mit mir hingehen soll. Um eine Entscheidungshilfe zu haben.

Kürzlich sah ich online ein paar Katzenbilder (ja, genau, das, wofür das Internet eigentlich gemacht ist) und musste sehr laut lachen. Dann fiel mir auf, wie selten mir das in letzter Zeit passiert: richtig herzhaft lachen. Und wie gut mir das tut.

Nun ja, es gibt ja auch nicht viel zu lachen, nicht wahr? Die Corona-Virus Pandemie, der Klimawandel, Krieg, Rassismus, Ungerechtigkeit. Die Liste wird täglich länger. Das Fernsehen, die Tageszeitungen, die Social Media Kanäle überfluten einen damit und manchmal habe ich das Gefühl, ich ertrinke in schlechten Nachrichten. Dem möchte ich jetzt etwas entgegensetzen.

Mein Motto für 2021 lautet: Freude.

Joy, happiness, fun. Glücklich sein, zufrieden sein, lachen. Stille Freude, laute Freude. Ich möchte mehr Freude, mehr Spaß in meinen Alltag bringen. Mich an den kleinen Dingen erfreuen, die ich auf der Jagd nach den großen so gerne übersehe.

Das bedeutet nicht, dass ich den Kopf in den Sand stecke, dass ich alles ignoriere, was im Kleinen wie im Großen schiefläuft. Das bedeutet nur, dass ich mich jetzt neu fokussiere. Denn Freude ist Seelennahrung, ist Lebensnotwendigkeit.

Ich werde mich auf die Suche begeben. Nach den Dingen, die mir Freude machen. Nach guten Nachrichten, nach unterstützenswerten Menschen, Künstlern, Projekten. Nach inspirierenden Büchern, nach Musik, Malerei, Gedichten. Nach neuen Genres (z.B. Hopepunk) und interessanten Themen, über die ich schreiben möchte. Kurzum, alles, was meine Seele schützt, nährt und bereit macht zum Fliegen, zum Kämpfen. Und ich möchte diese Freude teilen. Auf meinen Social Media Kanälen, meiner Webseite/meinem Blog hier, und natürlich in meinem Newsletter. Wenn ihr mit mir zusammen auf die Reise gehen möchtet, dann abonniert ihn gerne, ich freue mich auf euch.

Auf der Suche nach dem verlorenen Glück

Ein kleines Café im Wedding mit einem wunderbaren Namen.

Also, kurz und knapp. In 2021 möchte ich:

-Jeden Monat eine phantastische Kurzgeschichte schreiben (#phantastischermontag)

-Einen Businessplan erstellen, um als Autorin vorwärtszukommen

-Einen Liebesroman schreiben

-Einen Liebesroman veröffentlichen

-Mein Pseudonym Pippa Arden mehr promoten

-Meine Fantasy-Novelle vom Frühjahr 2020 im Selfpublishing veröffentlichen

-Den Writers Coaching Kurs wieder besuchen (online?) und an der Schreibwerkschau 2021 teilnehmen

-Eine Bucketliste für 2021 erstellen

-eine Fitnessroutine entwickeln (z.B. regelmäßig Yoga für Autoren machen)

-Mir ein Motto für das Jahr geben: Freude

-Meinen Newsletter neu aufstellen/launchen (Motto: Freude)

-Und dementsprechend jeden Tag wenigstens einmal lachen/mich freuen

Budde-Kaffee
Stillleben vor dem Budde-Café

Na dann, auf geht’s.

Vielen lieben Dank an die Texterin Judith Peters für ihre tolle Aktion #Jahresrückblog, ohne die ich nicht so ins Grübeln und dann vor allem ins Machen gekommen wäre. Ich habe jetzt (trotz, oder gerade wegen, alledem) richtig Lust auf das neue Jahr.

Und ihr?

To be continued …

Ein Mann zum Mitnehmen oder Die Odyssee eines Buches

Als Autorin hab ich ja viele Ideen und denen ist ein Genre völlig egal. Fantasy, sanfter Grusel, Liebesgeschichte, alles schwirrt bunt durcheinander.

Als ich im Herbst 2015 bei einem Spaziergang durch den Schlosspark Charlottenburg eine plötzliche Eingebung hatte (Was wäre wenn …. Eine junge Frau einen auf einer Parkbank ausgesetzten Mann entdeckt und ihn mit nach Hause nimmt?), da wusste ich, diese ungewöhnliche Liebesgeschichte muss ich unbedingt aufschreiben.

Daraus wurde ein witziger, schräger kleiner Liebesroman, den ich 2016 als Selfpublisherin, also in Eigenregie, bei BoD veröffentlicht habe. Ich veranstaltete eine Leserunde auf Lovelybooks (zu der es hier geht) und rührte die Werbetrommel in den Social Media, so gut es ging (und ich gestehe, ich bin nicht besonders gut in der Selbstvermarktung). Das Buch wurde sehr gerne gelesen und bekam ein paar schöne Rezensionen. Aber ein großer Verkaufserfolg wurde es nicht.

Dann trat mein wunderbarer Agent auf den Plan und vermittelte das Buch an Dotbooks (ein E-Buch Verlag). Ja, die haben tatsächlich einen Roman gekauft, der bereits im Selfpublishing erschienen ist (ich höre oft, das Verlage so etwas nicht machen). Ich freute mich sehr, hatte ich doch alle meine Möglichkeiten ausgeschöpft. Ein richtiger Verlag konnte da bestimmt mehr tun!

Allerdings wollte Dotbooks nicht nur einen neuen Titel und ein neues Cover, sondern auch eine neue Autorin. Und so wurde Pippa Arden geboren. Das ist mein neues Pseudonym, mein Markenzeichen sozusagen, für schöne, schräge Liebesromane. Als Carola Wolff mache ich weiterhin Fantasy, dann kommen die Leser*innen wenigstens nicht durcheinander (es sind wirklich sehr unterschiedliche Zielgruppen).

Jetzt hieß mein Roman also Der Geschmack von Liebe, und die Autorin Pippa Arden. Dotbooks kümmert sich wirklich sehr intensiv um seine Titel. Das Buch erschien im August 2018 und war seitdem in diversen Marketing Aktionen, die es immer wieder in die Aufmerksamkeit der Leser*innen gerückt hat.

Aber damit nicht genug. Dotbooks denkt, da ist noch Potenzial. Und wie wir alle wissen, kommt es im Buchverkauf sehr auf ein ansprechendes Cover an. Also bekommt meine Geschichte noch mal ein neues Make-up verpasst. Der neue Titel wird heißen: Der kleine Laden der großen Träume. Das passt prima, denn meine Heldin Franzi besitzt einen Whisky-Laden (und dabei kann sie das Zeug gar nicht ausstehen)

Sobald das neue Cover da ist, werde ich es euch zeigen. Ich bin schon sehr gespannt.

 

Update Februar 2021:

Da ist es, mit neuem Titel/Cover. Ich finde es ja sehr gelungen (und ich liebe die Katze auf dem Titelbild!)

 

PS

Es wurden immer nur Titel und Cover geändert. Die Geschichte vom Mann zum Mitnehmen blieb dieselbe. Das Buch mit dem ursprünglichen, allerersten Cover erscheint noch hin und wieder in Shops, z.b. bei Amazon, ist allerdings jetzt vergriffen (nicht mehr erhältlich).

 

Wendy Wunderbar

Schreibprojekt: Wendy Wunderbar

Inspiration

Eine alte chinesische Legende besagt, dass die zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind, durch einen roten Faden des Schicksals von den Göttern miteinander verbunden werden.

Was wäre, wenn … eine Frau plötzlich diesen Faden sehen könnte? Nur, dass der betreffende Mann schon vergeben ist?

Und was, wenn dann noch ein zweiter Mann und ein zweiter Faden auftauchen würden?

Auf alle Fälle: Verstrickungen!

Inhalt

Die einsame Wendy sehnt sich nach einem Seelenpartner.

Frauenheld Tim trennt alle sich anbahnenden Beziehungsverknüpfungen lieber schnell wieder auf.

Und der immer korrekte Leon ist der Meinung, dass es sich am besten auf wissenschaftlicher Grundlage zusammen leben lässt.

Also, wie ist das denn nun mit der Liebe?

Wendy, 28, Inhaberin des Wollladens Fräulein Wunderbar, strickt Pullover für Bäume und glaubt nicht an alte Mythen, aber unbedingt an die große, einzig wahre Liebe. Als Wendy auf Leon, den korrekten Bankangestellten trifft und den roten Faden des Schicksals zwischen ihnen erkennt, verhindert sie seine Hochzeit mit einer anderen Frau.

Dann stolpert Frauenheld Tim in Wendys Leben und siehe da, auch er ist durch einen roten Schicksalsfaden mit ihr verbunden. Haben sich die Götter einen Scherz erlaubt, oder ist Wendy ein Opfer ihrer eigenen Sehnsucht geworden?

Die Drei versuchen, sich aus ihren Verstrickungen zu lösen, doch das Beziehungsgeflecht wird immer verworrener …

Und jetzt?

Die Kurzgeschichte Kaktusgespräch stellt zwei der Hauptdarsteller vor.

Bei Pinterest habe ich  Inspirationen für Wendy gesammelt.

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Pippa Arden erzählt

»Hör’ uff dein Herz, aber verjiss nich, deinen Verstand zu benutzen.«

Unsere Autorin Pippa Arden erzählt, welche Botschaft sie mit ihrem Roman DER GESCHMACK VON LIEBE an die Leserinnen und Leser senden möchte:

»Das Leben beschert uns die wunderbarsten Momente und die schrägsten Vögel. Die Idee für diesen Roman kam mir bei einem herbstlichen Spaziergang im Berliner Schlosspark Charlottenburg. Dort sah ich auf einer Bank am See einen sehr attraktiven, sehr einsamen Mann sitzen – starr und stumm wie eine Statue. Er wirkte, als hätte ihn jemand ausgesetzt. Sofort fragte sich die Autorin in mir: was wäre, wenn … jemand ihn mit nach Hause nehmen würde? Zum Beispiel eine junge Frau? Und was würde dann passieren? Und schon entstand die Geschichte:

Franziska Engel – die Heldin dieser Geschichte – ist eine liebenswerte Frau mit einem großen Herzen, die am liebsten alle gestrandeten, einsamen Geschöpfe einsammeln würde, egal ob Zwei- oder Vierbeiner. Weil Franzi sich so intensiv um ihre Schutzbefohlenen kümmert, vergisst sie nur zu oft, für sich selbst zu sorgen und auf ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu achten. Sie will abnehmen und eine toughe, durchsetzungsfähige Frau werden. Doch als sie einen schweigsamen, attraktiven Mann im Park findet, der aussieht als hätte ihn jemand dort ausgesetzt, kann sie nicht widerstehen und nimmt ihn mit nach Hause.

Hin- und hergerissen zwischen Genussbedürfnis und Diätversuchen und sich unverhofft verliebend, kommt Franzi dem Fremden, der Felix zu heißen scheint, immer näher. Und auch Felix erwischt es mächtig. In DER GESCHMACK VON LIEBE geht es aber nicht nur ums Bauchkribbeln. Der gesellschaftliche Druck, schlank, schön und erfolgreich zu sein, führt in einen Selbstoptimierungswahn, der Frauen und Männer gleichermaßen aufreibt. Franzi, die sich für zu dick hält, leidet unter ihrem mangelnden Selbstbewusstsein und Felix, der ein erfolgreicher Personaler ist, hat gelernt, Menschen einzig nach ihrem Nutzen für den Arbeitsmarkt zu beurteilen. Letzteres hat schreckliche Folgen für ihn und einen seiner Angestellten. Denn was dabei auf der Strecke bleibt, ist die Menschlichkeit.

Ich würde mich freuen, wenn mein Roman den Leserinnen und Lesern Mut macht, Stereotype zu hinterfragen, sich davon nicht irritieren zu lassen und ihren eigenen Weg zu gehen. Oder wie Franzis Oma Elfie sagen würde: ›Hör’ uff dein Herz, aber verjiss nich, deinen Verstand zu benutzen.‹«

DER GESCHMACK VON LIEBE von Pippa Arden – überall erhältlich, wo gute eBooks angeboten werden, und natürlich auch auf unserer WEBSITE, wo das eBook für Sie im Mobi-Format für den Kindle und als ePub für alle anderen Lesegeräte bereitsteht.

(Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des dotbooks Verlages, nachzulesen hier.)